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Das Restless Legs Syndrom | Kribbeln, Schmerzen und kein Ausweg?

Da das "rastlose Beinsyndrom" jederzeit durch vielerlei Faktoren verursacht werden kann, sollten Sie zunächst einmal das Offensichtliche beseitigen.

Nehmen oder nahmen Sie beim Auftreten der Krankheit neue Medikamente ein? Oder wurde bei Ihnen gar ein Vitamin- und oder Mineralmangel festgestellt, so besteht Handlungsbedarf, bevor es noch schlimmer wird. Ansonsten ist es auch so schon schlimm genug, dass Sie an der bisher unheilbaren Restless Legs (RLS) erkrankt sind. Denn RLS "nervt" im wahrsten Sinne des Wortes.

Da RLS mit der Durchblutung verbunden zu sein scheint, müssen Sie sofort Ihre Durchblutung verbessern. Hierbei können bereits kalte und oder heiße Kompressen sowie leichte Dehnübungen helfen.

Da bei RLS auch das Nervensystem beteiligt sein kann, kann Bewegung helfen. Fahrradfahren und ein regelmäßiger Aufenthalt im Schwimmbad sind hierbei besonders zu empfehlen. - Sowie der Abbau von Stress. Last but not least ist es wichtig, sich eine gesunde Schlafroutine zu schaffen, sprich den Tiefschlaf signifikant zu verbessern.

RLS - Ein Spielplatz der Pharmaindustrie

In der Literatur wird zwischen idiopathischer RLS, also der genetisch vererbten Ausprägung,

für die bis heute sechs "Risiko" - Gene identifiziert worden sind,

und symptomatischer RLS unterschieden. Bei der symptomatischen RLS soll es sich um einen Folgeschaden einer anderen Grunderkrankung / eine Nebenwirkung einer Medikation handeln. Oder um eine Störung des Stoffwechsels. 

Andere Quellen sprechen bei der ideopathischen RLS sogar schon von 19 genetisch bedingten Risiko - Varianten, die zu RLS führen.

Wird der Katalog noch weiter "aufgeblasen", ist am Ende gar unser gesamtes Erbgut "RLS - verseucht".

Das Helmholtz Zentrum München (Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH) berichtet am 13.10.2017 in einer Pressemitteilung darüber, wohin die Reise geht: "Weltweit größte Studie zum Restless Legs Syndrom gibt Hinweise auf Ursachen" […] Prof. Juliane Winkelmann, Professorin für Neurogenetik an der Technischen Universität München (TUM) und Leiterin des Instituts für Neurogenomik (ING) [...] habe mit internationalen Partnern der britischen Cambridge Universität und der zum GOOGLE Konzern gehörenden US Firma "23andMe" anhand von 45000 Patienten die weltweit größte Studie durchgeführt […] 

Ergebnis: THALIDOMID als mögliche Therapieoption.

Thalidomid wird heute in Deutschland bereits bei bestimmten Krebsarten (wieder) eingesetzt und ist älteren Semestern noch als Wirkstoff der  CONTERGAN  Schlaftabletten bekannt, die bei Schwangeren zu schweren Missbildungen der Föten geführt haben.

[…] Die Verabreichung von Thalidomid (Contergan) soll daher, so das Fernziel der Pharmaindustrie, an RLS Patienten und Patientinnen sicherheitshalber erst nach der fruchtbaren Phase "verfüttert" werden.

Bei einer tendenziell auf den Botenstoff Dopamin ausgelegten Verschreibungspraxis verordnen unsere Ärzte in Europa sowie in Nordamerika derweil bevorzugt Parkinsonmittel, Opiate und Antidepressiva als "Brückenmedikamente" sobald RLS bei einem Patienten als BEHANDLUNGSBEDÜRFTIG festgestellt worden ist.

Antidepressiva sagt man nach, dass sie bereits nach wenigen Tagen / Wochen die RLS Erkrankung verstärken. (Dopamin - Produkte wirken übrigens früher oder später ähnlich KONTRAPRODUKTIV.) Opiate, und damit hätten wir den Pillenmix in etwa abgearbeitet, unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz und finden sich ansonsten legal nur noch in der Schmerztherapie bei Menschen im Endstadium einer zumeist tödlich verlaufenden Krankheit wieder. - Irre!

UND DAS ALLES bei einer nicht in Gänze einschätzbaren und bisher auch NICHT ursächlich erforschten Krankheit. 

Als RLS Patient kommt man sich damit nicht nur so vor, man ist es auch: Eine Pillenfabrik, ein Versuchskaninchen ohne Recht auf Einschläferung. Am Ende empfand ich den genannten Pillenmix nur noch als Tierquälerei. Denn als Mensch habe ich mich damit nicht mehr gefühlt. - Das kann es ja wohl nicht sein. Ich war damals am Anfang meiner RLS etwa 35 Jahre jung. Ich bin Jahrgang 1968. - Glücklicherweise lebe ich seit Jahren schon ohne Medis, habe (für mich) eine Alternative gefunden. 

Liebe Pharmabosse: Ich bin seit 2003 an RLS erkrankt. Von Hausärzten, Internisten und Neurologen diagnostiziert. Was habt ihr in dieser Zeit für mich getan? Habe ich mit dieser Erkrankung nicht verdient am Leben teilzunehmen? Ich bin RLS Patient und keine lebende Leiche. Selbst Schlachtvieh wird in Deutschland besser behandelt. Wie ihr mit RLS Patienten umgeht, ich formuliere es mal dezent, ist ein Skandal! Forscht endlich in Richtung Heilung.

Eure teuren Parkinsonpillen, die gerade massig an RLS Erkrankte verteilt werden, konnten die Forschungs- und Entwicklungskosten doch gerade und vor allem dank der hohen Verschreibungsrate an RLS Patienten längst mehr als nur wieder reinspülen. Ihr seid damit schon lange in der Gewinnzone! Warum also behandelt ihr RLS Patienten dann immer noch als gewinnbringendes Abfallprodukt eurer Parkinsonforschung? Bei RLS Patienten lässt die Wirkung der Pillen nämlich früher oder später nach - und muss, hat meine keine Alternative parat, mit Opiaten und Antidepressiva aufgepeppt werden. Das Kribbeln und Brennen geht dadurch nicht weg. Es wird nur immer wieder -je nach Mix- kurzfristig gedimmt. Bis die nächste Verschlimmerung als Nebenwirkung eintritt. Tolle Wurst. Mehr geht nicht? Was treibt euch an? Liegt es an eurer unermesslichen Gier? Oder warum habt ihr für uns nichts auf der Pfanne? Hey, wir sind kein Abfallprodukt, wir sind Menschen! 

Letztes Update: 01.03.2019

 

Hier lesen Sie weiter: www.das-restlesslegs-syndrom.de  Mögliche Behandlungsmethoden ohne Medikamente.